MSDN- und TechNet-Abonnenten haben seit fast einer Woche Zugang zu einer Vorabversion des neuen Office von Microsoft.
In Office 14, so die Versionsnummer nach Auslassung der 13, erklärt Microsoft die in Office 2007 teilweise eingeführte Ribbon-Oberfläche zum Standard. Die anfangs kritisierte Gestaltung der Programmoberflächen erwies sich insbesondere bei Einsteigern als willkommene Vereinfachung, hilft aber auch Fortgeschrittenen Anwendern, sich in der großen Bürosuite zurechtzufinden.
Dem neuen Office merkt man an, dass es auf der Version 12 basiert, allerdings setzt es Vieles mit klareren Linien um und greift mit dem Register „Datei“ sogar wieder einen Menüpunkt des klassischen Office auf.
Jener Punkt war zuvor zu einer gelb leuchtenden Perle geworden. Wer die ignorierte, konnte lange nach Dateioperationen wie „Speichern unter“ oder den Druckoptionen suchen.
Jetzt hat Microsoft den Menüpunkt wieder dahin bewegt, wo er früher lag, nämlich links oben unter die Titelleiste.

Der Menüpunkt „Datei“ wurde neben den Reitern für die Ribbons platziert.
Links: „Datei“ wurde zu einer Kombination aus Karteireiter und riesigem Dialogfeld.
Innerhalb der Ribbons von Word, Excel und PowerPoint hat sich, das muss man zugeben, nur wenig verändert. Auffällig sind jedoch klarere Linien und eine bessere Einpassung in das Windows Aero-Design mit transparenten Fenstern. Auf besonders weit hervorstehende Buttons wurde verzichtet.
Word und Excel
In Word 2010 ist eine Navigationsleiste automatisch aktiviert, die das Durchsuchen großer Dokumente erheblich erleichtert. In Cäsars Kriegsbericht etwa hilft diese Funktion, das richtige Kapitel und den richtigen Absatz zu finden. Weiterlesen →