Fotos von Personen bereinigen

Die Smartphone-App Scalado Remove erkennt aus einer Aufzeichnung sich bewegende Objekte und Personen und erlaubt so zum Beispiel ein schnelles Entfernen von Personen, die ins Bild geraten sind.

Die schwedischen Digitalfotografie-Experten von Scalado lassen Remove hierfür eine Serienaufnahme erstellen. Feste Bestandteile des Bildes werden festgehalten und bewegliche markiert, um mit einer Bewegung entfernt zu werden. An die bereinigte Stelle tritt der passende Ausschnitt einer Aufnahme, bei der die Person oder das Objekt noch nicht dort angekommen war.

Not so handy: das Note von Samsung

Klein ist was anderes. Und dennoch, oder gerade deshalb habe ich mich beim Kauf meines neuen “Handys” für das GX-7000 “Note” von Samsung entschieden, für das derzeit im Fernsehen und im Internet geworben wird.

Das Note ist der große Ableger aus der Galaxy-Serie, mit einer Display-Diagonale von über 13 Zentimetern übersteigt es die Abmessungen herkömmlicher Smartphones um Einiges.

Ich muss ein wenig ausholen: Vor etwa zwei Jahren machte Samsung Werbung für ein Gerät namens S8000 oder “Jét”. Schnell war es ja, aber das mitgelieferte Betriebssystem war einfach nur Mist. Die Auswahl an nachträglich installierbaren Anwendungen war überschaubar, viele waren veraltet, langsam oder ließen sich erst nach einem Totalreset installieren. Auf das Jetdroid-Projekt zu warten, kam nicht in Frage, viel zu lang hätten die Entwicklungen gedauert und ein Smartphone-Betriebssystemprogrammierer bin ich auch nicht. Beim Kauf kostete das Gerät 260 Euro, nur wenige Wochen später fiel es auf knapp 200. Eine Ohrfeige. Nach zwei Jahren “Strafpartnerschaft” mit dem S8000 kamen der Wunsch nach einem Android-basierten Smartphone sowie der Gedanke an ein Tablet auf – und hier kommt das Note ins Spiel. Das Riesenhandy taugt mir für beides, so der Gedanke.

Nach drei Tagen (ja, wirklich viel) Bedenkzeit bestellte ich die Maschine bei einem Handyshop ganz spontan in der Mittagspause während eines Telefonats (interessiert den Anrufer doch nicht); viel Zeit zum Nachdenken hatte ich in dem Moment nicht. Nur einen Tag später, ich blieb mal krankheitsbedingt zuhause, brachte der Postbote mein neues Spielzeug.
Spielzeug? Ja brauche ich denn so ein Gerät? Nach fast einer Woche mit dem Note habe ich es noch kein einziges Mal geschäftlich genutzt. Vielmehr diente es mir in der Zeit als “Surfpad”, während ich schepp auf der Couch hing, Tablet-Nutzung eben. Das Telefonieren mit dem Küchenbrett am Ohr sorgte schon für Gelächter. Ein Bluetooth-Headset ist manchmal ganz wünschenswert.

Jetzt aber mal ein paar Eckdaten:

  • Prozessor: 1,4 GHz (Dual-Core)
  • Arbeitsspeicher: 800 MiB
  • Interner Speicher: 2 GiB
  • USB-angebundener interner Speicher: 8 GiB
  • SD-Karte als Erweiterungsspeicher verwendbar
  • 5,3 Zoll (13 cm) AMOLED-Display, kapazitiver+resistiver Touchscreen
  • 8 MP-Kamera
  • Betriebssystem: Android 2.3.6 (nach Update) mit TouchWiz 4
  • Akku mit 2500 mAh Kapazität
  • Mitgeliefertes Zubehör: Kopfhörer für 3,5-Zoll-Klinke, 4-polig, mit Steuerung;
    Eingabestift, der ins Gerät gesteckt wird.

Auf eine Schutzhülle verzichtet Samsung, was angesichts des Kaufpreises von derzeit 519 Euro (Stand: November 2011) sehr verwundert. Den mir bekannten Geräten lag bisher immer eine (wenn auch einfache) Hülle bei.

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eBooks von der Telekom: cloudbasiert und Plattformunabhängig

Bereits auf der CeBIT stellte die Telekom ihren eigenen virtuellen Kiosk vor. Mit PagePlace baut die Firma mit dem magentafarbenen T eine eigene Plattform auf, die sich gegenüber der Konkurrenz von Apple und Amazon in einem Punkt erheblich unterscheidet: der Nutzer ist plattformunabhängig. Im Klartext: Mit der PagePlace-App kann der Nutzer mit bis zu fünf Endgeräten auf erworbene Inhalte in seinem persönlichen Bücherregal zugreifen. Die App ist für Windows-PCs, Macs, das iPad, Android-Geräte (also Handys und Tablets) und anderen Adobe-ARM-fähigen Geräten lauffähig.

Inhalte, also neue Bücher und Zeitschriften sowie Markierungen und Lesezeichen darin werden nach der Anmeldung in der PagePlace-App auf dem jeweiligen Gerät synchronisiert und lokal gespeichert. Es ist also keine (teilweise kostspielige) Internetverbindung nötig, um etwa während einer Bahnfahrt ein eBook lesen zu können. Die Bücher, Zeitschriften und Zeitungen werden übrigens als PDFs gespichert.

Über PagePlace können neben Büchern auch  Zeitungen sowie Zeitschriften erworben werden. Trotz der 150 Verlage, mit denen man zusammenarbeitet, zeigt sich in einigen Bereichen eine begrenzte Auswahl an Material: derzeit (Stand: Oktober 2011) beinhaltet die Kategorie “Tageszeitungen” 20 Zeitungen, davon handelt es sich bei dreien um überregionale Ausgaben. Bei den Magazinen sieht es ähnlich aus: bekannte Zeitschriften wie etwa die “c’t” (Computermagazin) oder die “auto motor und sport” sucht man vergebens – noch. Dafür stößt man beim Stöbern man auch auf einige Kuriositäten, wie etwa Zeitschriften für Bus- und Taxifahrer.

Fazit

Neben der lobenswerten Plattformunabhängigkeit der App und der verwendung des gängigen PDF-Formats fällt PagepLace noch mit etwas anderem auf: Freitags ist “Gratis-eBook-Tag”. Jede Woche verschenkt man ein eBook. In den nächsten Wochen will man Bücher aus einer Serie mit PC-Tipps verschenken, zuvor wurden verschiedene Ausgaben des “Reiseknigge” verteilt.
Leider schade: trotz des guten Ansatzes enttäuscht PagePlace noch ein wenig mit der begrenzten Auswahl. Das liegt aber nicht zuletzt daran, dass sich einige Verlage, wie etwa Bertelsmann, dem eBook-Thema verschließen und lieber auf eigene Vertriebsplattformen für digitale Inhalte setzen.