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Archive für die Kategorie ‘Internet’

Geht doch, TNT – Sendungsverfolgung mit einem Klick

Tracking-URLs bei TNT

In einem Online-Shop soll Kunden in einem persönlichen Bereich die Möglichkeit gegeben werden, ihre Sendung zu verfolgen.

DHL, die Post und ihre schweizer Pendants haben dafür Tracking-URLs, die in einer Zeile die nötigen Parameter enthalten, um dem Kunden ohne Umwege zu zeigen, wo sich seine Sendung gerade befindet.

Solche URLs sind – vereinfacht dargestellt – wie folgt aufgebaut:

http://dienstleister.tld/
tracking/?nummer=000123456789

Und um genau den mit dem Fragezeichen beginnenden Teil geht es.

Wenn für eine Bestellung Tracking-ID und Dienstleister bekannt sind, ist es ein Leichtes, dem Kunden einen simplen Link einzublenden, den er anklicken muss, um eine Website mit dem Trackingergebnis zu sehen.

TNT erklärte auf Nachfrage, dass es keine solchen URLs gebe, man solle doch einfach auf die Tracking-Seite tnt.de/sendungsverfolgung verlinken, wo der Kunde seine Sendungsnummer selbst eingeben kann.

Mit ein wenig Ausprobieren und Vergleichen der sichtbaren Parameter auf den internationalen Websites von TNT bin ich zu diesen Ergebnissen gekommen:

(weiterlesen…)

DNS-Probleme bei Auflösung von .de- und .info-Adressen

Die Denic sowie einige Webhoster bestätigten, dass es seit einigen Minuten Probleme mit dem Domain Name Service gibt.

Aus diesem Grund ist es nicht möglich, einige Websites mit .de- und .net-Domains zu erreichen und E-Mails an Empfänger mit ebendiesen Adressen zu senden.

Erste Meldungen über die Probleme tauchten bereits um 13:30 auf Twitter auf. Weil die DNS-Server untereinander kommunizieren, waren zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedlich viele Internetnutzer von dem Problem betroffen.

Laut Domainfactory liefern derzeit 4 von 6 der Denic-Rootserver Antworten aus, laut denen Domains gar nicht existieren.

Die Denic arbeitet an der Fehlerbehebung.

Vorübergehend kann man in den Verbindungseinstellungen des Betriebssystems den DNS-Server von Google eintragen: der hat die IP 8.8.8.8.

[Update 1]

Inzwischen sind alle 6 Root-Server der Denic ausgefallen.

[Update 2]

Die Denic arbeitet derzeit an der Lösung des Problems. Mittlerweile sollen vier der sechs Server wieder ordnungsgemäß arbeiten.

Wer dennoch einen alternativen DNS-Server eintragen möchte, der kann auch folgende IP-Adressen verwenden:

  • 208.67.222.222
  • 81.89.98.6
  • 217.79.186.148
  • 8.8.4.4

Bei aktuellen Betriebssystemen ist übrigens kein Neustart erforderlich.

[Update 3, 15:14 uhr]

Alle DNS-Server der Denic sind nun wieder erreichbar.

Siehe auch:

Malwareschleuder auf Facebook

Auf Facebook kursiert eine “Anwendung”, die sich verbreitet, indem scheinbar Links zu Videos an den Pinnwänden einiger Nutzer hinterlassen werden.

ScreenShot151

Klickt man auf den Link zum “Video”, wird man zu einer Anwendungsseite weitergeleitet, die sich als “Power DVD” (genau wie der bekannte DVD-Player) ausgibt. Die Anwendung möchte erst einmal auf das Konto zugreifen, um dann zu behaupten, der installierte FLV-Player sei nicht mehr aktuell.

ScreenShot150

ScreenShot149 

Jetzt erst beginnt der kritische Vorgang: Der Nutzer wird zu einer Website weitergeleitet, wo er von einer externen Adresse eine ausführbare Datei (für Windows) herunterladen soll.

ScreenShot148

Diese Datei nennt sich FLVDirect.exe und liegt laut Dateieigenschaften in der Version 1.0.0.0 vor. Die Digitale Signatur ist auf Design and Marketing DM S.A, admin(a)loudmo.com, ausgestellt und gilt bis 2015. Der angegebene Hersteller wirbt damit, Kunden mit jeder Installation zu vergüten.

Bis jetzt (18:57 Uhr) ist das Programm nur bei zwei Herstellern von Antivirensoftware bekannt. nämlich F-Secure und Sunbelt. Bei Sunbelt stuft man das Programm als Adware ein, F-Secure nennt es lediglich “verdächtig”.

Google für Chinesen unverzichtbar – zumindest bei den Wissenschaftlern

Nach all dem Zoff zwischen den USA, Google und China hat das Magazin “Nature” Umfrageergebnisse veröffentlicht, die verdeutlichen, wie wichtig die Suchmaschine Google und ihre ergänzenden Dienste für drei Viertel der chinesischen Wissenschaftler für Recherchearbeiten ist.

Fast die Hälfte der 784 befragten chinesischen Wissenschaftler befürchtet den Wegfall wichtiger Suchergebnisse durch, würde Google den Betrieb in China einstellen. Weitere 36 Prozent erwarten zwar Einschränkungen durch die fehlenden Recherchemöglichkeiten, hoffen aber auch auf Alternativen.

“Recherche ohne Google ist wie ein Leben ohne Elektrizität”,

sagte der Ökonom Xiong Zhengin zum Magazin Nature. Er und seine Kollegen haben durch Google einen Zugang zu wissenschaftlichen Dokumenten und können Informationen über mögliche Kooperationspartner sammeln.

Dabei nutzen sie nicht nur die Websuche von Google, sondern auch Dienste wie Google Scholar (in Deutschland noch kaum bekannt) und Google Books. Seltener verwendet, aber ebenfalls unverzichtbar, ist der sehr Fachbereich-gebundene Kartendienst “Maps”.

Den Markt überlassen

Packt Google die Koffer und verzieht sich aus China, überlässt der anderswo so erfolgreiche Internetgigant dem chinesischen Konkurrenten Baidu sein vergleichsweise kleines aber in sicheren Händen gehaltenes Territorium.

Von allen Chinesen nutzen über 60 Prozent den landeseigenen Dienst Baidu, den Rest teilt sich Google mit Yahoo. Unter den Wissenschaftlern sieht die Aufteilung ganz anders aus: hier nutzen über 92 Prozent Google, 60 gelegentlich Baidu und 13 sind Yahoo-Nutzer. Die meisten von ihnen würden nach einem Wegfall von Google übrigens auf Yahoo umsteigen.

Sehr wahrscheinlich wird Baidu, wie bereits von Analysten vermutet, von Googles Abzug profitieren.

Google, China und die Zensurpolitik

Mit dem Start eines China-basierten Suchdienstes erklärte der Google-Konzern, sich an die Zensuranweisungen der Regierung zu halten – ganz im Widerspruch zum Motto “Don’t be evil”, das sich Google auf die Flaggen geschrieben hat. Zuvor hatten die Chinesen keinen Zugang zu google.com, und genau diese verlorenen potentiellen Nutzer wollte Google für sich gewinnen. Deshalb eröffnete man 2006 einen eigenen Ableger innerhalb der “Firewall”.

Nach dem Abschalten der Google-Dienste in China befürchtet man nun, dass die Regierung wieder eine Sperre der .com-Domain veranlassen würde – genau das ist im vergangenen Juli geschehen. Die Sperre dauerte bis Ende 2009 an.



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