Hass im Namen des Glaubens – “kreuz.net” wühlt auf


Ich bin durch einen Beitrag, der auf Facebook stilecht mit einem WTF unterlegt die Runde machte auf den Internetauftritt “kreuz.net” aufmerksam geworden. Anlass: Unter dem Titel “Eine Strafe Gottes” schrieben die Autoren nämlich

“[…] Bei einem satanischen Heavy-Metal-Festival im nordsächsischen Ortsteil Roitzschjora der 2.100-Seelen Gemeinde Löbnitz kam es in der Nacht auf den 2. Juli zu einem dramatischen Zwischenfall. Gott schickte einen Blitz, der 51 Besucher des Festivals verletzte, neun von ihnen schwer. Drei mußten von Rettungskräften reanimiert werden. Alle Opfer überlebten. Die Satanisten ließen sich von dem Zeichen Gottes nicht beeindrucken und führten die Veranstaltung weiter.”

Zitat von: http://kreuz.net/article.15487.html

Ich traue mich fast nicht, das zu schreiben, aber WTF?! Was sind das für Spinner, die Heavy Metal mit Satanismus gleichsetzen und sich am Beinahe-Tod von drei und den Verletzungen von 51 Personen derart herablassend ergötzen?


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Apple durchsucht Sound-Dateien nach Wörtern

Es ist kein Scherz: Apple durchsucht tatsächlich Sound-Dateien nach Zeichenfolgen. Aber die Sache hat einen Haken.

Ausprobieren kann das im Moment jeder, der die deutsche Apple-Seite apple.com/de besucht und in Such-Textfeld rechts oben etwas eintippt. Ich wollte Quicktime, bekam aber nur ein “qu” eingetippt und startete viel zu früh die Suche. Das Resultat waren zwei auffällige Suchergebnisse:

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Die Suchfunktion auf der Apple-Website hat auf zwei AIFF-Sounddateien angeschlagen, die man sogar öffnen und anhören kann. “Qu” kommt übrigens in keiner von beiden vor, zumindest nicht akustisch. Die Dateien gehören zu einer Promo-Seite, auf der man sie herunterladen und auf seinem Mac als Systemsounds einsetzen kann. Man kann sie aber auch konvertieren und auf dem PC nutzen.

Eines ist aber bewiesen: die interne Suchmaschine “erfasst” Überschriften und Inhalte vermeintlicher Suchergebnisse. kº**µ▐****&*▒***d***≤*!

Klopfzeilen am 14. September

Hackern ist es offensichtlich gelungen, Werbeanzeigen auf der Website der New York Times zu manipulieren und den Besuchern falsche Warnungen über eine Infektion ihrer Computer anzuzeigen. Die sogenannte Scareware warnt den PC-Benutzer vor falschen Viren und bietet Softwarepakete an, die diese Schädlinge entfernen sollen. Damit die Software funktionieren kann, so die Behauptung, muss man einen Lizenzschlüssel kaufen.

Microsoft hat einen Blogeintrag veröffentlicht, der die mögliche Dauer des Upgrades von Windows Vista auf Windows 7 erläutern soll. Einbezogen werden Faktoren wie die Ausgabe des Betriebssystems (32- oder 64-Bit), Kapazität des Arbeitsspeichers, Geschwindigkeit der Festplatte und des Prozessors sowie die Datenmengen der installierten Programme und der Benutzerdateien. Für ein mittemäßig stark beanspruchtes System gibt Microsoft Dauern von etwa zwei Stunden (ca. 70 GiB Benutzerdaten und 20 Programme) und bis zu 20 (zwanzig!) Stunden, wenn etwa 650 GiB an Benutzerdaten und 40 Programme installiert sind.

Der “Social Worm” von Mobsterworld nervt Twitterer. Nutzer, die sich bei Mobsterworld anmelden, verschicken automatisch und in den meisten Fällen vermutlich unwissend eine Nachricht an ihrer Follower. Über die Nachricht mit dem Inhalt “Hey, I just added you to my Mafia family. You should accept my invitation! ** Click here: ****://playmobsterworld.***” wird man je nach Einstellung sogar per E-Mail benachrichtigt, was zusätzlich lästig werden kann. Das automatische Versenden von Nachrichten über Twitter ist vielen fremden Diensten möglich, wenn der Twitterer ihnen erlaubt, eine Verbindung mit dem Twitteraccount herzustellen.

Der ehemalige Chef von Infineon, Ulrich Schumacher, steht vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, Geodl von einem Sponsorenvermittler angenommen und zur Finanzierung privater Autorennen eingesetzt zu haben.