Google Webmaster-Tools plappern fremde URLs aus


Da staunte ich nicht schlecht, als mir die Google Webmaster-Tools beim Umschalten der Website unter “Zuletzt angezeigt” fremde URLs anzeigen, die zu einem anderen Kunden gehören müssen:

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Es hat den Anschein, als hätte mir meine Sitzung für kurze Zeit Einblick auf fremde Datenbestände erlaubt. Beängstigend – denn wer will schon, dass Fremde die eigenen Daten sehen können? Und überhaupt: dann auch noch bei Google? Es kann wohl jedem Anbieter solcher Dienste passieren.

Die fremden URLs gehören übrigens übrigens alle in die Türkei. Vermutlich sitzt da ein ahnungsloser SEO-Mensch – oder er durfte gerade sehen, welche Seiten ich verwalte.


Vielleicht spricht sich das ja in den kommenden Tagen noch rum und es wird mehr zutage gefördert. Es ist auf eine Weise interessant und erschreckend zugleich.


Google zieht nach

Fast fünf Monate nach Microsofts Angriff mit Bing auf dem Suchmaschinen-Markt zieht Google nach und beginnt mit einer zeitgemäßen Anpassung der Oberfläche der gleichnamigen Suchmaschine.


Die bewährte und einfach gehaltene Google-Startseite mit dem bunten Logo, dem Texteingabefeld und den beiden Buttons “Google-Suche” und “Auf gut Glück!” (letztere ist offensichtlich sehr schädlich für den Konzern) soll aufgegeben werden und durch eine offensichtlich an den Konkurrenten Bing angenäherte ersetzt werden.

Hier zur Erinnerung die erst kürzlich überarbeitete Google-Startseite:

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Und das bekommt man zu sehen, wenn man auf die englische Seite wechselt, den gleich folgenden Code hinter die Adresse kopiert und die Seite neu lädt:

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Das ist ja fast wie vorher. Geändert wurde das Logo, das von seinen Schatten befreit wurde sowie die Schaltflächen. Den “Glücksbutton” gibt es aber immer noch.

Die Suchergebnisseiten präsentieren sich jetzt jedoch auf eine ganz neue Weise:

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Und? Klingelt’s? Die Anordnung zusätzlicher Suchergebnisse, Dienste, Links für Einstellungen, die Sucheingabemaske und natürlich die der Suchergebnisse dürfte einigen Lesern bekannt vorkommen.

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Google hat also ganz frech beim neuen Konkurrenten abgeschaut. Hält Google daran fest, gesteht der Suchmaschinenriese nicht nur ein, dass des Konkurrenten Lösung besser ist, sondern auch, dass man sich reichlich Zeit mit diesem Schritt gelassen hat.

Googles neue Website selbst testen

Besuchen Sie google.com und wechseln Sie gegebenenfalls über den Link “Google.com in English” auf die US-Version der Seite. Kopieren Sie folgenden Code und fügen Sie ihn hinter dem abschließenden Schrägstrich (/) in die Adresszeile ein:

javascript:void(document.cookie="PREF=ID=20b6e4c2f44943bb:
U=4bf292d46faad806:TM=1249677602:LM=1257919388:S=odm0Ys-53ZueXfZG;path=/; domain=.google.com");

Drücken Sie die Eingabetaste und dann F5, um die Seite neu zu laden. Jetzt erlaubt Ihnen ein Cookie, die neue Seite anzusehen.

ScreenShot108Das wird einfacher

Mit den Neuerungen will Google vor allem die Suche nach unterschiedlichen Medientypen vereinfachen. Über ein Menü, dass man erst aufklappen muss, kann man leicht zu Bildern, Videos, Nachrichten und anderen Ergebnisgruppen wechseln.

Besonders einfach klappt das Suchen nach Bildern mittels fertiger Filter. Ähnlich wie in Bing erlauben sie das Suchen von Abmessungen (Symbole, klein, mittel, groß) und Abbildungen (Zeichnung, Foto, Clipart) oder auch nach Farben.

die Filter standen Google-Nutzern schon vorher zur Verfügung, waren jedoch ScreenShot109unter dem Menüpunkt “Optionen” verborgen.

Jetzt werden die passenden Suchfilter links neben den Ergebnistypen angezeigt.

Was mit Bildern funktioniert, klappt in sinnvoller Weise auch mit Nachrichten, Blogs und Foren (ordnen nach Erscheinungsdatum), mit Videos (Dauer, Qualität) und Karten von Google Maps; das Menü “Shopping” erlaubt das Sortieren nach Preis und Kategorien.

Windows 7-Launch-Party: Feiern und Windows geschenkt bekommen

Microsoft ruft Windows-Enthusiasten dazu auf, eine “Launch Party” zu geben. Windows 7-Logo (c) Microsoft Corp. 2009Ein wenig von den “Tupperpartys” abgeguckt, geht es darum, Windows 7 zu feiern, vorzustellen und natürlich: zu bewerben.

Wer bereit ist, mindestens fünf Gäste einzuladen, die den Windows-Enthusiasmus teilen, eine eigene Website zur Party zu erstellen und ein paar (einfach zu erfüllende) Richtlinien befolgt und dessen Bewerbung angenommen wird, der bekommt die Ultimate-Ausgabe von Windows 7 geschenkt.ScreenShot014

Der mögliche Zeitraum für die Veranstaltung ist übrigens die Woche nach der Veröffentlichung, also zwischen dem 22. und 29. Oktober.

Damit die Party läuft, gibt’s für jeden Gastgeber ein Paket, das vermutlich Demomaterial, Banner und natürlich Windows 7 selbst enthält.

Interessierte können sich über die Houseparty-Website bewerben. Eine Windows Live-ID macht’s einfacher, ist aber nicht erforderlich.

Ob die Bewerbung erfolgreich war, erfährt man am 17. September.