FTP-Dienst von IIS 5 und 6 mit Exploit angreifbar
Microsofts etwas betagter Webserver, oder genauer: dessen FTP-Dienst – ist angreifbar. Mittels inzwischen relativ übersichtlich zusammengestellter Skripte und Videoanleitungen lassen sich verwundbare Server aufspüren und attackieren.
Das nachfolgende Skript für den Portscanner Nmap stammt von den Entwicklern hinter dem als “Hacker-Linux” bekannt gewordenen Backtrack und spürt verwundbare Webserver mit IIS 5 oder 6 auf.
--- Checks if a Microsoft FTP server allows anonymous logins +MKDIR --- If yes, could be vulnerable to the following exploit: --- http://seclists.org/fulldisclosure/2009/Aug/0443.html -- @output -- |_ FTP: IIS Server allow anonymous and mkdir (potentiallyvulnerable) id="IIS FTP" description="Checks to see if a Microsoft ISS FTP server allowsanonymous logins and MKDIR (based on anonftp.nse by Eddie Bell<ejlbell@gmail.com>)" author = "Xavier Mertens <xavier@rooshell.be>" license = "Same as Nmap--See http://nmap.org/book/man-legal.html" categories = {"default", "auth", "intrusive"} require "shortport" local stdnse = require "stdnse" --- -- portrule = shortport.port_or_service(21, "ftp") portrule = function(host,port) if (port.number == 21 and (port.state == "open" or port.state =="open|filtered")) then return true else return false end end --- -- Connects to the ftp server and checks if the server allows -- anonymous logins. action = function(host, port) local socket = nmap.new_socket() local result local status = true local isAnon = false local err_catch = function() socket:close() end local try = nmap.new_try(err_catch()) socket:set_timeout(5000) try(socket:connect(host.ip, port.number,port.protocol)) try(socket:send("USER anonymous\r\n")) try(socket:send("PASS IEUser@\r\n")) while status do status, result = socket:receive_lines(1); if string.match(result, "^230") then try(socket:send("RSTATUS\r\n")) while status do status, result =socket:receive_lines(1); if string.match(result,"^211-Microsoft FTP Service") thentry(socket:send("MKD w00t\r\n")) while status do status,result = socket:receive_lines(1);if string.match(result, "^257") thenisVuln=truetry(socket:send("RMDIR w00t\r\n"))break; end end end end end end socket:close() if(isVuln) then return "IIS Server allow anonymous and mkdir(potentially vulnerable)" end end
In die so ermittelten Server kann man mittels Exploit eindringen.
Dabei werden zwei Verzeichnisse angelegt und anschließend der Befehl NLST ausgeführt – Voraussetzung ist natürlich, dass eine Schwachstelle besteht: nämlich Schreibzugriff für einen anonymen Nutzer.
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Microsoft stellt für die Lücke noch keinen Patch bereit. Das Problem sei bekannt, sagte ein Sprecher, wie es genau funktioniere, müsse man aber noch herausfinden.
Solange das Problem besteht, sollen Administratoren den Schreibzugriff für anonyme Nutzer einfach deaktivieren.
- Microsoft IIS FTP 5.0 Remote SYSTEM Exploit bei Offensive Sccurity
Schlagworte: Exploit, IIS, Internetinformationsdienste, Microsoft
Beitrag vom Dienstag, 1. September 2009, 13:41, eingeordnet unter Internet, Mittagspause, Sicherheit. Lassen Sie sich mittels RSS 2.0-Feed über neue Beiträge benachrichtigen. Sie können eine Antwort, oder ein Trackback von Ihrer Website hinterlassen.












































1. September 2009 um 20:06
Klopfzeilen » Blog Archive » Klopfzeilen am 1. September schreibt:[...] Offensive Security beschreibt eine Sicherheitslücke und stellt ein Exploit vor, das genutzt werden kann, um die Kontrolle über einen mit IIS 5 oder 6 laufenden Webserver zu übernehmen. (siehe auch hier) [...]