Was ich in Windows 7 vermisse – Teil 1


Als DOS-Kind bin ich es immer noch gewohnt, einige Programme über die Eingabeaufforderung zu starten. Das ist besonders praktisch, wenn man normalerweise mit einem eingeschränkten Konto arbeitet und aus der mit Administratorrechten gestarteten Eingabeaufforderung CMD die benötigten Programme mit der Absicht, die Rechte zu vererben, starten kann.

Aus dem Grund lege ich mir an neu eingerichteten Computern eine imageVerknüpfung zu CMD an, in deren Verknüpfungseigenschaften unter “Erweitert” die Option “Als Administrator ausführen” eingestellt ist.


Nach dem Wechsel zu Windows 7 wollte ich meine altbewährte Verknüpfung wieder erstellen und scheiterte nach dem Anpinnen an der neuen Taskleiste am fehlenden Kontextmenüpunkt “Eigenschaften”.

Die neue Taskleiste, die einst “Superbar” genannt werden sollte, verlangt auch dem Einsteiger ab, alle drei Tasten ader Maus zu benutzen: Linksklick zum erstmaligen Öffnen oder Wiederaufrufen, Mitteklick zum Starten einer weiteren Programminstanz und Rechtsklick zum Öffnen der Sprungliste. Und da liegt der Haken: Da wo der erfahrene Nutzer ein Kontextmenü erwartet, kommt ihm eine Einsteigerfreundliche Sprungliste ohne Einstellungsmöglichkeiten entgegen.

image Mein Weg führte also darüber, mir zunächst eine Verknüpfung mit CMD auf dem Desktop zu erstellen, sie anzupassen und anschließend auf die Taskleiste zu ziehen. Die Desktopverknüpfung wurde gelöscht, der Taskleisteneintrag fand sich als klassische LNK-Datei im Ordner


%USERPROFILE%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch\User Pinned\TaskBar

Der umgekehrte Weg funktioniert übrigens nicht: Verknüpfungen, die in den Ordner kopiert werden, erscheinen nicht in der Taskleiste. Man kann dort abgelegte Verknüpfungen auch löschen, ohne dass sich das auf ihr Angezeigtwerden in der Leiste auswirkt. Werden hingegen die Verknüpfungseigenschaften geändert, wirkt sich das auf den Eintrag in der Taskleiste aus, etwa wenn man “Als Administrator ausführen” wieder deaktiviert.