Windows Vista-Pläne werden abgebrochen


Laut einem Bericht der Computerworld hat Microsoft diese Woche einige Unternehmen aufgefordert, Upgrade-Pläne für den Wechsel auf Windows Vista zu verwerfen und stattdessen auf Windows 7 zu warten. Microsoft plant die Bereitstellung des neuen Betriebssystems für den August (Lieferung an PC-Hersteller), beziehungsweise den Oktober (für Endkunden).

In einer Keynote riet auch der Senior Vice President for Windows Business, Bill Veghte, klar und deutlich dazu, lieber gleich Windows 7 zu testen und bisherige Tests mit Windows Vista aufzugeben. Eine Überraschung war es nicht, sagte schon Stephen Kleynhans Anfang der Woche etwas Ähnliches.

Wer jetzt noch in der PLanungsphase zum Wechsel auf Vista steckt, sollte lieber gleich ein Auge auf Windows 7 werfen, heißt es.


Diejenigen, die schon die ersten neuen Computer mit Windows Vista ScreenShot014im Einsatz haben, sind aber auch nicht auf dem falschen Weg: die Investitionen müssen nicht umsonst gewesen sein und dürfen fortgesetzt werden, meint Michael Silver von Gartner Analyst. “Wer jetzt plant, auf Windows 7 umzustellen, wird höchstens 6 Monate investieren müssen. Windows 7 ist dann die richtige Wahl. Wenn es darum geht, eine Windows-Version zu überspringen, ist Windows Vista dafür am besten geeignet.”


Im April 2014 wird Windows den erst kürzlich  zurückgefahrenen Support für Windows XP komplett einstellen. Danach wird es nicht einmal mehr Sicherheitsupdates geben. Auch die Drittanbieter werden ihre Software langfristig nicht mehr für Windows XP entwerfen, weshalb es schon bald keine Gründe mehr geben wird, bei Windows XP zu bleiben.

Unternehmen wird daher empfohlen, Windows XP spätestens 2012 einzustellen und spätestens 2011 mit dem Umstieg auf Windows 7 zu beginnen. So bleibt genügend Zeit für einen sicheren Umstieg.

Steve Ballmer, CEO von Microsoft, sagte im Oktober einmal:

“Wer auf Windows 7 warten will, kann das gerne tun. Windows 7 ist Vista – nur viel besser.”


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