Warum Yahoo seinen Suchgeschäft nicht an Microsoft verkaufen sollte


Die Gründe, weshalb Microsoft Yahoos Suchgeschäft kaufen sollte, sind ja bekannt: Yahoo könnte durch eine Auslagerung der Suche im Jahr bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar sparen, die Costs per Click, CPC genannt, könnten durch gekaufte Suchbegriffe steigen und den Werbekunden ist es angeblich egal, wo sie ihre Werbefläche bekommen.

Yahoo Sunnyvale (GPL)


Yahoo-Zentrale in Sunnyvale


Bei Business Insider sind jetzt Meinungen aufgetaucht, die von einer Konzernnahen Person stammen könnten. Der- oder Diejenige nennt Gründe gegen eine Übernahme durch Microsoft.

  • Während es die meisten Kunden und Käufer noch nicht kümmern dürfte, ob sie Werbung genau dort kaufen, wo sie später auch eingeblendet wird, steigt die Anzahl derer, die es eben doch tun, schnell an. Dies sei auch aus internen Quellen zu erfahren.
  • Abgesehen vom Geschäft mit den abtretenden Werbekunden, die am liebsten alles bei einem Anbieter erledigen möchten, könnte der Verlust des Suchgeschäfts Yahoos Gewinne mit verkauften Werbeflächen einbrechen lassen, weil das sogenannte Behavioural Targeting, das Zielgerichtete Einblenden von Werbung, nicht mehr funktioniert – Yahoo würde in diesem fall nur Werbeflächen auf einer Suchseite vermieten, die eigentlich Microsoft gehört.
  • Würde Yahoo sein Suchgeschäft aufgeben, wäre Google der einzige Anbieter, der sowohl die Suchmaschine als auch das die Werbefläche bereitstellen würde. “Microsoft und Yahoo würden das Baby teilen und Google würde stärker werden.”
  • Und viertens: Die beiden Kernangebote (Werbung und Suche) könnten nicht mehr aufeinander abgestimmt werden, Yahoo hätte Schwierigkeiten, seine Werbung gewinnbringend einzusetzen.

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