Noch eine BND-Panne


Kurz nachdem bekannt wurde, dass der BND die Remote Forensic Software “Bundestrojaner” im Ausland eingesetzt haben soll, meldete der Spiegel gleich eine weitere Panne: Ein Agent soll vertrauliche Informationen an seinen Übersetzer weitergegeben haben.


Anton K. war bis 2008 zusammen mit seinem Übersetzer Murat A. als Resident in Priština tätig. Zwischen den beiden Männern soll es eine Beziehung gegeben haben, die “in Landesverrat gemündet” sein soll, so Spiegel Online.

Anton K. soll zwischen 2007 und 2008 vertrauliche nachrichtendienstliche Informationen an seinen Übersetzer weitergegeben haben, obwohl er wusste, dass dieser im Verdacht stand, Kontakte zu organisierter Kriminalität und ausländischen Nachrichtendiensten zu haben.


Spiegel Online: “BND-Agent verriet Geheimnisse an seinen Übersetzer”