Online-Zeitung jetzt kostenlos oder nicht?


Vor zwei Tagen fand ich bei Pressetext diesen Artikel in dem es da heißt, Bezahl-Nachrichten, ober übergreifend formuliert, Online-Zeitungen, räumt man nur noch schlechte Chancen ein:


[…] sehen und suchen Vertreter aus der Zeitungsbranche hierzulande darin jedoch nicht, sondern zeigen sich einig darüber, dass Bezahl-Nachrichten im Web keine Chance haben […]

Online-Zeitungen und Plattformen müssen sich jetzt überlegen, ob sie zusätzlich kostenpflichtige Angebote mit einem Mehrwert für den Besucher schaffen müssen, um noch Gewinn zu machen.

Die Konkurrenz ist groß: zahlreiche Nachrichtenportale, die aktuelle Meldungen entgeltlos zur Verfügung stellen, machen den Zeitungsverlagen Konkurrenz. Dazu kommen viele Plattformen, in die die Benutzer selbst aktuelle Meldungen einbringen und darüber diskutieren können. Dazu Anja Pasquay, Sprecherin des BDZV:

Nutzer werden nur Geld für Content bezahlen, den sie sonst nirgends oder schwerlich finden.

Gemeint sind insbesondere Informationen aus Archiven.

Die klassischen Zeitungen werden langsam aber sicher von der Digitalisierung durch das Internet bedroht – was kostenlos ist oder durch Werbung finanziert wird, wird bei den Menschen beliebter.

Völlig überraschend kam dann die Meldung bei Heise: Der US-amerikanische Zeitungsverlag Hearst plant, für sein Online-Angebot wieder häufiger Geld zu verlangen.


Wie in Deutschland hat sich auch in den USA der Trend durchgesetzt, mehr Inhalte kostenlos zugänglich zu machen. Steven Swartz, Chef des Hearst-Verlages, sagte, der Verlag habe seit der Wirtschaftskrise weniger Gewinne durch Werbung erzielen können und musste aufgrund verringerter Nachfrage die Auflagen verringern.