Apple veröffentlicht Betaversion von Safari 4


Apple hat heute eine Betaversion des hauseigenen Webbrowsers Safari 4 veröffentlicht. Der Browser kann derzeit von der englischsprachigen Website heruntergeladen werden.

Erste auffällige Neuerung: Safari zeigt auf einem schwarzen Hintergrund die zuletzt besuchten Websites auf einer halbrunden Leinwand oder zumindest ihrer Andeutung. Diese Übersicht, genannt “Top Sites”, zeigt die am häufigsten aufgerufenen Seiten an.


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Zweite auffällige Änderung: Die Titelleiste wird, ähnlich wie bei Google Chrome, als Tableiste genutzt. Die typischen Funktionen der Titelleiste gehen dadurch nicht verloren: Doppelklick, klicken und verschieben funktionieren wie gewohnt. Ein kurzer Klick wechselt zum ausgewählten Register, ein langer Klick bewirkt gar nichts.

Safari gliedert sich designtechnisch nun fast unauffällig in Windows ein – statt flächigem, an Metall erinnerndem Grau, verwendet der Browser im Fensterrahmen nun das Systemdesign.

Die Adressleiste nimmt jetzt nicht nur Adressen entgegen, sondern auch Suchbegriffe, um in bereits besuchten Websites danach zu suchen oder ganz einfach auch im Internet mit der voreingestellten Suchmaschine Google.

Die Menüleiste ist, ähnlich wie bei Internet Explorer, verborgen und lässt sich durch Drücken der ALT-Taste einblenden.

Wie man es von Apple kennt, ist die Oberfläche übersichtlich gehalten – fast etwas zu übersichtlich; um Einstellungen zu suchen, wählt man erst einmal die vorhandenen vier Schaltflächen an (abgesehen von den Pluszeichen und den Navigationstasten), um dann vielleicht nichts zu finden und anschließend das Menü aufzurufen, wo es gleich sieben Unterpunkte (Vergleich: Internet Explorer: fünf Einträge) gibt.


Auch im Hintergrund hat sich etwas getan: Safari soll nun beim Rendern von HTML-Inhalten schneller arbeiten, die JavaScript-Engine “Nitro” soll den Konkurrenzen, darunter sogar Chrome, davonlaufen.

Die Mac-Version der Beta bringt noch eine schön anzusehende Funktion mit: klickt man auf die Buchschaltfläche unterhalb der Adressleiste, kann man den Verlauf der gesuchten Seiten durchsuchen. Das Blättern zwischen den Schnappschüssen wird wie in CoverFlow, mit einem 3D-Effekt, dargestellt.