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Zwölf Nullen – das ist die Zahlenkolonne, die von den Scheinen der 100 Milliarden Dollar Simbabwe-Dollars gestrichen wurden. Die Hyperinflation hat ein nie dagewesenes Ausmaß angenommen, das Papiergeld ist nichts mehr wert: für den abgebildeten Geldschein hätte man Mitte 2008 drei Hühnereier kaufen können.

Der schnelle wertverlust des Geldes hat die Reserve Bank gezwungen, Scheine einzuführen, die befristet gültig sind: viele neue Scheine tragen ein Datum und sind befristet. Sie sind mit Inhaberschecks vergleichbar.


Münzen und kleinere Scheine gibt es in Simbabwe übrigens nicht mehr. Diese wurden im Oktober 2008 vollständig aus dem Finanzverkehr gezogen.


Möglicherweise wird die Akzeptanz für ausländisches Geld jetzt ansteigen: Der Staat bezahlt einige Beamte, darunter Lehrer und Soldaten inzwischen in US-Dollar.