Musik machen mit Microsoft


Was man in den Research-Bereichen von Microsoft so alles findet, ist doch recht beeindruckend. So konnte ich mich vor einiger Zeit für das Projekt Touchless begeistern, bei dem sich bunte Gegenstände dazu verwenden lassen, ein Programm über die Webcam zu steuern. Als ehemaliger Musiker bin ich aber auch von dem neusten  Knaller angetan: Das Programm Songsmith fügt einer gesungenen Melodie  ein Intro, Akkorde, Schlagzeug und ein Outro hinzu. Zugegeben, arg professionell klingt das Ergebnis dann nicht, aber programmiertechnisch ist es eine Meisterleistung: Eine Melodie erkennen, analysieren, verarbeiten und dann passende Akkorde zu finden – irgendwie beeindruckend.


In einem Demovideo zeigt ein namentlich unbekannter Mitarbeiter anhand des Erfolgstitels “Demo Song” wie’s geht: Passende Stilrichtung suchen, Geschwindigkeit (Beats per minute) auswählen, auf die Aufnahmetaste klicken und nach zwei leeren Takten lossingen. Nach der Aufnahme lassen sich der Stil sowie die Instrumente noch einmal ändern.


Microsoft SonsmithSongsmith bei der Aufnahme

Damit Songsmith eine Melodie erkennen und damit arbeiten kann, sollte der Sänger (wirklich!) singen können – und nicht nur glauben, es zu können, DSDS-Manier reicht hier nicht. Die Töne zu treffen ist hier Pflicht, sonst klingt das Endergebnis schlimmer als der eigene Gesang.


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