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Google handelt mit Strom aus Windkraft

Der Internetkonzern Google setzt seinen Einstieg in den Handel mit elektrischer Energie fort. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hat der Aufbau von Google Energy begonnen, im Februar darauf erhielt Google Energy die nötigen Lizenzen.

Google Energy, Tochterfirma der FPL Group, nimmt ihre Arbeit am 30. Juli auf und soll ab dann 20 Jahre lang 114 Megawatt Strom liefern. Der wird übrigens mit Windkraftanlagen in Iowa gewonnen.

Den gewonnenen Strom wird Google aber nicht selbst verwenden. Stattdessen wird die Energie an US-Stromkonzerne verkauft, was Google Zertifikate über die Erzeugung ernuerbarer Energien einbringt, mit denen letztendlich gehandelt werden soll.

Geht doch, TNT – Sendungsverfolgung mit einem Klick

Tracking-URLs bei TNT

In einem Online-Shop soll Kunden in einem persönlichen Bereich die Möglichkeit gegeben werden, ihre Sendung zu verfolgen.

DHL, die Post und ihre schweizer Pendants haben dafür Tracking-URLs, die in einer Zeile die nötigen Parameter enthalten, um dem Kunden ohne Umwege zu zeigen, wo sich seine Sendung gerade befindet.

Solche URLs sind – vereinfacht dargestellt – wie folgt aufgebaut:

http://dienstleister.tld/
tracking/?nummer=000123456789

Und um genau den mit dem Fragezeichen beginnenden Teil geht es.

Wenn für eine Bestellung Tracking-ID und Dienstleister bekannt sind, ist es ein Leichtes, dem Kunden einen simplen Link einzublenden, den er anklicken muss, um eine Website mit dem Trackingergebnis zu sehen.

TNT erklärte auf Nachfrage, dass es keine solchen URLs gebe, man solle doch einfach auf die Tracking-Seite tnt.de/sendungsverfolgung verlinken, wo der Kunde seine Sendungsnummer selbst eingeben kann.

Mit ein wenig Ausprobieren und Vergleichen der sichtbaren Parameter auf den internationalen Websites von TNT bin ich zu diesen Ergebnissen gekommen:

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DNS-Probleme bei Auflösung von .de- und .info-Adressen

Die Denic sowie einige Webhoster bestätigten, dass es seit einigen Minuten Probleme mit dem Domain Name Service gibt.

Aus diesem Grund ist es nicht möglich, einige Websites mit .de- und .net-Domains zu erreichen und E-Mails an Empfänger mit ebendiesen Adressen zu senden.

Erste Meldungen über die Probleme tauchten bereits um 13:30 auf Twitter auf. Weil die DNS-Server untereinander kommunizieren, waren zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedlich viele Internetnutzer von dem Problem betroffen.

Laut Domainfactory liefern derzeit 4 von 6 der Denic-Rootserver Antworten aus, laut denen Domains gar nicht existieren.

Die Denic arbeitet an der Fehlerbehebung.

Vorübergehend kann man in den Verbindungseinstellungen des Betriebssystems den DNS-Server von Google eintragen: der hat die IP 8.8.8.8.

[Update 1]

Inzwischen sind alle 6 Root-Server der Denic ausgefallen.

[Update 2]

Die Denic arbeitet derzeit an der Lösung des Problems. Mittlerweile sollen vier der sechs Server wieder ordnungsgemäß arbeiten.

Wer dennoch einen alternativen DNS-Server eintragen möchte, der kann auch folgende IP-Adressen verwenden:

  • 208.67.222.222
  • 81.89.98.6
  • 217.79.186.148
  • 8.8.4.4

Bei aktuellen Betriebssystemen ist übrigens kein Neustart erforderlich.

[Update 3, 15:14 uhr]

Alle DNS-Server der Denic sind nun wieder erreichbar.

Siehe auch:

Malwareschleuder auf Facebook

Auf Facebook kursiert eine “Anwendung”, die sich verbreitet, indem scheinbar Links zu Videos an den Pinnwänden einiger Nutzer hinterlassen werden.

ScreenShot151

Klickt man auf den Link zum “Video”, wird man zu einer Anwendungsseite weitergeleitet, die sich als “Power DVD” (genau wie der bekannte DVD-Player) ausgibt. Die Anwendung möchte erst einmal auf das Konto zugreifen, um dann zu behaupten, der installierte FLV-Player sei nicht mehr aktuell.

ScreenShot150

ScreenShot149 

Jetzt erst beginnt der kritische Vorgang: Der Nutzer wird zu einer Website weitergeleitet, wo er von einer externen Adresse eine ausführbare Datei (für Windows) herunterladen soll.

ScreenShot148

Diese Datei nennt sich FLVDirect.exe und liegt laut Dateieigenschaften in der Version 1.0.0.0 vor. Die Digitale Signatur ist auf Design and Marketing DM S.A, admin(a)loudmo.com, ausgestellt und gilt bis 2015. Der angegebene Hersteller wirbt damit, Kunden mit jeder Installation zu vergüten.

Bis jetzt (18:57 Uhr) ist das Programm nur bei zwei Herstellern von Antivirensoftware bekannt. nämlich F-Secure und Sunbelt. Bei Sunbelt stuft man das Programm als Adware ein, F-Secure nennt es lediglich “verdächtig”.



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